schiebetüren

Konstruktionen von Schiebetüren

Eine Schiebetür kann immer aus einen oder aber auch mehreren Türblättern bestehen. Diese Türblätter werden entweder oben, oder unten über ein Schienensystem geführt. Dies hat zur Folge, dass die Schiebetür zur Seite geöffnet werden kann. Als eine Sonderform kann man beispielsweise die Falttür bezeichnen.

Bei Schiebetüren gibt es jedoch nicht nur ein Konstruktionsprinzip, sondern gleich mehrere.
Zunächst einmal gibt es zwei hängende Varianten. Bei der einen fährt ein Laufapperat in einer Laufschiene, die sich über der Tür befindet. Hier wird oben die Laufschiene angebracht, die gleichzeitig das ganze Gewicht der Schiebetür trägt, am Boden kommt jedoch noch eine Führungsschiene hinzu, die dafür sorgt, dass die Tür nicht pendeln kann.

Die zweite Variante ist auch ein hängendes Modell, jedoch läuft dabei ein Türtragprofil über eine Laufkette. Diese Kette befindet sich in der Laufschiene und ist in der Lage die Traglast gleichmäßig auf mehrere Räder zu dirigieren. Damit am unteren Ende der Tür ebenfalls eine Führung stattfindet, wird ein Führungszapfen angebracht.

Stehende Variante der Schiebetür

Es gibt jedoch auch Menschen, die lieber eine stehende Schiebetür haben möchten. Dabei wird der Laufapparat, welcher sonst oben zu finden ist, einfach nach unten montiert. Er läuft dann über eine Führungsschiene, die sich am Boden befindet. Damit die Tür nicht zu kippen droht, wird oben ebenfalls eine Führung eingebaut. Handelt es sich um ein freistehendes Exemplar, so wird diese obere Führung einfach weg gelassen.

Letztere findet man häufig in modernen Neubauwohnungen, die für den Luxusmarkt gebaut wurden. In den meisten privaten Haushalten gibt es nur selten elektrisch betriebene Schiebetüren. Effektiver sind diese Türen wohl auch nur für viele Gäste, wie beispielsweise in Kaufhäusern.