Gebrauchte Software: Wann lohnt sich ein Kauf?

Die Programme sind veraltet, der Support wird bald eingestellt: Neue Software muss her. Leider ist der Kauf neuer Lizenzen beim Hersteller sehr teuer, was sich viele Unternehmen gar nicht leisten können. Deshalb setzen immer mehr Kunden auf gebrauchte Software, da diese wesentlich günstiger ist. Lesen Sie hier, wann sich ein Kauf gebrauchter Software wirklich lohnt.

Möglichst aktuelle Software

Da viele Erstkäufer beim Erscheinen einer aktuelleren Software direkt umsatteln, sind sehr viele neue Lizenzen auf dem Markt. Viele der Lizenzen haben Updatemöglichkeiten, sodass sie zusätzlich aufgerüstet werden können. Es lohnt sich eher nicht, ältere Software zu kaufen, obwohl sie preislich überzeugt. Bei alten Versionen wird irgendwann der Support eingestellt, sodass sie nicht mehr wirklich eingesetzt werden können.

Standardanwendungen

Grundsätzlich lohnt sich der Kauf von gebrauchter Software nur bei Standardanwendungen. Das sind beispielsweise die Office-Pakete oder Programme von Adobe. Spezialsoftware für bestimmte Zwecke ist meist so wartungsintensiv, dass ein Neukauf letztendlich günstiger ist. Durch die notwendige Beratung und den hohen IT-Aufwand entstehen nicht selten zusätzliche Kosten.

Unternehmen

Für Einzelpersonen lohnt sich der Kauf gebrauchter Software meist nicht wirklich, da der Verkauf einzelner Lizenzen nicht gern gesehen wird und auch für die Anbieter nicht lohnenswert. Es lohnt sich in diesem Fall eher, die Software zu mieten oder direkt beim Hersteller zu kaufen. Für größere Unternehmen lohnt es sich, direkt ganze Lizenzpakete zu kaufen, da gebrauchte Software in dieser Summe wesentlich günstiger als Neuware ist.

Es lohnt sich nicht für jeden, gebrauchte Software zu kaufen. Während Einzelpersonen nicht wirklich von diesem Angebot profitieren können, sparen Unternehmen damit eine Menge Geld.